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Berlin-Kreuzberg: Immobilie kaufen, verkaufen, mieten – Miet-, Eigentumswohnungen und Häuser im Überblick

Inhaltsverzeichnis

Bis ins 21. Jahrhundert hinein konnte man dem Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg in Berlin noch deutlich ansehen, dass er ursprünglich als Arbeiterviertel angelegt worden war. Doch in den letzten 20 Jahren hat sich viel verändert. Heute ist der Stadtteil vor allem für seine angesagte Künstlerszene bekannt und die Immobilien in Kreuzberg sind beliebter denn je.

Wie sich die Immobilienpreise in den vergangenen Jahren entwickelt haben und worauf Sie bei der Suche nach einem passenden Investitionsobjekt oder einer Mietwohnung in Kreuzberg achten müssen, erfahren Sie in diesem ausführlichen Ratgeber rund um Kauf, Verkauf und Miete von Wohnraum in Berlin Kreuzberg.

Die Lage des Bezirks Kreuzberg in Berlin

Kaufpreisentwicklung für Immobilien in Kreuzberg

Die Kaufpreise für Immobilien im Bezirk Kreuzberg sind in den letzten Jahren deutlich gestiegen. Diese Entwicklung ist in ganz Berlin zu beobachten und die Immobilien in Kreuzberg sind keine Ausnahme. Wie hoch die Preise für verschiedene Immobilientypen sind und welchen Preisanstieg sie in den vergangenen Monaten erlebt haben, erfahren Sie hier:

Was kostet eine Eigentumswohnung in Kreuzberg?

Im dritten Quartal 2022 kostet eine Eigentumswohnung in Berlin Kreuzberg im Durchschnitt 5.914 €/m2. Im Vergleich zum zweiten Quartal 2022 ist hierbei ein Zuwachs von 3,2 Prozentpunkten zu beobachten. Analysiert man den Preisanstieg über einen Zeitraum von 12 Monaten, so kann ein Anstieg von 12,3 Prozent beobachtet werden. Das teuerste Objekt wechselte für einen Kaufpreis von 10.420 €/m2 den Besitzer, während das günstigste Angebot für 5.291 €/m2 verkauft wurde.

Der Bezirk Kreuzberg ist mit seinem durchschnittlichen Kaufpreis von 5.914 €/m2 günstiger als Berlin-Mitte (6.940 €/m2), aber deutlich teurer als Neukölln (5.031 €/m2). Eine Wohnung in Berlin Kreuzberg ist auf Grund der hohen Nachfrage überaus schnell verkauft.

Was kostet ein Haus in Kreuzberg?

Wer in Berlin Kreuzberg ein Haus kaufen möchte, muss innerhalb kurzer Zeit agieren. Der Bezirk gehört zu den Teilen der Stadt, die am dichtesten besiedelt sind. Eigentumswohnungen gibt es viele, doch Häuser sind rar. Der durchschnittliche Kaufpreis für ein Haus liegt in Berlin Kreuzberg im dritten Quartal 2022 bei 5.724 €/m2 und somit leicht unter dem durchschnittlichen Kaufpreis für Mietwohnungen. Allerdings muss angemerkt werden, dass die Häuser meist deutlich größer sind als die Eigentumswohnungen, wodurch der Kaufpreis einer Immobilie steigt. Der durchschnittliche Quadratmeterpreis für ein Haus in Berlin Kreuzberg liegt unter dem Wert für den Prenzlauer Berg (6.479 €/m2) und deutlich höher als der Preis für Häuser in Neukölln (4.154 €/m2).

Bei einer Analyse der Preisentwicklung wird deutlich, dass der Anstieg im Vergleich zum zweiten Quartal 2022 bei 1,6 Prozent liegt. Beobachtet man die letzten 12 Monate, so wird ein Preisanstieg von 12,3 Prozent erkannt.

Der Mietwohnungsmarkt in Kreuzberg

Bei Mietwohnungen wurde in ganz Berlin ein deutlicher Preisanstieg beobachtet. Wie sich die Miete einer Immobilie in Berlin Kreuzberg gestaltet und wie sich die Preise in den letzten Monaten entwickelt haben, erfahren Sie hier:

mietwohnungsmarkt-kreuzberg

Wie hoch ist die Miete für eine Wohnung in Kreuzberg?

Wer in Berlin Kreuzberg eine Immobilie mieten möchte, muss mit Preisen rechnen, die über dem Durchschnitt liegen, der für ganz Berlin gültig ist. Die Quadratmeterpreise liegen im dritten Quartal 2022 bei einem Durchschnitt von 12,93 €/m2. Kreuzberg liegt mit diesem Preis über dem Berliner Durchschnitt von 10,42 €/m2. Das bedeutet einen Anstieg von 3,6 Prozent im Vergleich zum dritten Quartal 2021. Bei einer Analyse der Mietpreisentwicklung zwischen dem dritten Quartal 2018 und dem dritten Quartal 2022 kann ein Gesamtanstieg von 19 Prozent verzeichnet werden. Im vergangenen Quartal wurde das teuerste Objekt in Berlin Kreuzberg zu einem Preis von 24,45 €/m2 vermietet. Die günstigste Wohnung konnte zu einem Quadratmeterpreis von 11,64 €/m2 gemietet werden.

Auch wenn die Preise hoch sind, mieten viele junge Leute in Berlin Kreuzberg eine Immobilie. Sie schätzen die lockere Atmosphäre und die Nähe zum Stadtzentrum.

Wie hoch ist die Miete für ein Haus in Kreuzberg?

Der durchschnittliche Mietpreis für Häuser in Kreuzberg lag im dritten Quartal 2022 bei 16,55 €/m2. Einfamilienhäuser sind in diesem Teil der deutschen Hauptstadt Mangelware. Es ist deshalb kein Wunder, dass die Immobilien innerhalb kürzester Zeit vermittelt werden, wenn sie auf den Markt kommen. Das teuerste Objekt wurde im dritten Quartal 2022 zu einem Quadratmeterpreis von 24,44 €/m2 vermietet, während das günstigste Haus zu einem Preis von 13,29 €/m2 den Mieter wechselte.

Wohnlagen und beliebte Kieze im Ortsteil Kreuzberg

Berlin Kreuzberg befindet sich im Zentrum der deutschen Hauptstadt und ist auf Grund unterschiedlichster Eigenschaften bei vielen Personen beliebt. Im Jahr 2011 wurde eine Verwaltungsreform in Berlin durchgeführt. Die Bezirke und Stadtteile wurden hierbei neu zugeordnet. Vor diesem Hintergrund wurden Friedrichshain und Kreuzberg zu einem Bezirk zusammengefasst. Im Westen grenzt der Bezirk an Berlin-Mitte. Im Südwesten befindet sich der Bezirk Tempelhof-Schöneberg, im Südosten Neukölln und im Osten Treptow-Köpenick. Kaum ein anderer Stadtteil Berlins liegt so zentral und verkörpert dennoch bis heute die Hürde zwischen Ost- und Westberlin, die seit den 1990er Jahren langsam, aber stetig überwunden wird.

Die Wohnlage wird in Kreuzberg hauptsächlich einfach bis mittel klassifiziert. Dies wird bei den Preisen jedoch nicht deutlich, da diese durch den ausgezeichneten Standort ausgeglichen werden. Der Wohnungsmarkt verändert sich rasant in Kreuzberg. Dieser Dynamik wirkt jedoch die restriktive Wohnungspolitik entgegen. Im Bezirk gibt es zahlreiche Gebiete, die als Milieuschutzgebiet eingestuft werden. Wodurch sich die Kieze in Berlin Kreuzberg auszeichnen und wie sie sich historisch voneinander unterscheiden, erfahren Sie hier:

Wohnlagen in Kreuzberg

Der Bezirk Berlin Kreuzberg lässt sich in mehrere Quartiere einteilen. Besonders häufig fallen in diesem Zusammenhang die Begriffe Kreuzberg 61 und Kreuzberg 36. Die Kieze unterscheiden sich sowohl in ihrer Architektur als auch in ihrem Wohngefühl stark voneinander. Wodurch diese Unterschiede begründet werden und wie sie sich auf das alltägliche Leben in Kreuzberg auswirken, wird Ihnen an dieser Stelle näher erklärt.

Kreuzberg 61 (SW61)

Südlich des Landwehrkanals befindet sich das bürgerliche, ruhige Kreuzberg. Das Stadtbild wird von alten Wohnhäusern geprägt, die zu einem großen Teil noch aus der Gründerzeit stammen und mittlerweile aufwändig saniert wurden. Der Wohnstandard ist hoch, was sich in den Preisen der Immobilien widerspiegelt. Kreuzberg 61 in Berlin wurde auch während der Kriegszeit gut erhalten und erstrahlt heute in altem Glanz. Die Bewohner schätzen die ausgezeichnete Lage und die Ruhe unweit des Stadtzentrums.

Besondere Orte im Quartier SW61 sind unter anderem der Chamissoplatz, die Marheineke Markthalle, das Viktoriaquartier und der Landwehrkanal.

Kreuzberg 36 (SO36)

Das Quartier SO36 liegt im Nordosten des Bezirks. Berlin Kreuzberg 36 ist für seine einfachen Altbauten und seine Bürogebäude bekannt. Das Quartier wurde im Zweiten Weltkrieg stark in Mitleidenschaft gezogen und im Laufe der 1970er Jahre langsam wieder aufgebaut. Deshalb gibt es zahlreiche Gebäude, die aus dieser Zeit stammen und dem sozialen Wohnungsbau zugeordnet werden. Bis in die 1980er Jahre hinein galt Kreuzberg 36 als Zentrum der Hausbesetzerszene und Alternativbewegung. Heute ist das Viertel für seine Multikulturalität bekannt.

Was den Stadtteil außerdem geprägt hat, war die Berliner Mauer, die das Viertel bis zu ihrem Fall im Jahr 1989 an drei Seiten umschloss. Aus historischer Sicht hat Kreuzberg 36 seinen Bewohnern sehr viel zu bieten. Bedeutende Orte sind unter anderem der Mariannenplatz, der Wassertorplatz, das Kottbusser Tor in Berlin Kreuzberg und der Wrangelkiez.

kreuzberg-61-(SW61)

Der Nordwesten Kreuzbergs

Die Gegend rund um das Zeitungsviertel, den Askanischen Platz und den Mehringerplatz werden dem Nordwesten Kreuzbergs zugeordnet. Dieses Quartier Berlin Kreuzbergs ist unter anderem für das Jüdische Museum, den Martin-Gropius-Bau und den Checkpoint Charlie bekannt. Letzterer gehört zu den wichtigsten Attraktionen Berlins. Sowohl deutsche Touristen als auch Besucher aus dem Ausland finden sich täglich an dem Punkt ein, der zu Zeiten der deutschen Teilung ein militärischer Kontrollpunkt war. Heute stehen hier kaum noch originale Gebäude. Die Wachtürme und Schlagbäume wurden längst durch Nachbauten ersetzt. An diesem Ort kann man bis heute das frostige Ambiente des kalten Krieges nachempfinden.

Im denkmalgeschützten Mossehaus befindet sich der Ursprung des Gebiets rund um die Südliche Friedrichstraße, das heute als Zeitungsviertel bekannt ist. Der bahnbrechende Bau geht auf den weltweit berühmten Erich Mendelsohn zurück, der das Mossehaus in den Jahren 1921 bis 1923 schuf. Er wurde in seinem Architektenbüro, das insgesamt 40 Angestellte zählte, geradezu mit Aufträgen überschüttet.

Beliebte Kieze in Kreuzberg

Berlin Kreuzberg ist allgemein als gute Gegend bekannt. Besonders Künstler, Musiker und andere freischaffende Personen zieht es in den Bezirk im Zentrum Berlins. Doch welche Kieze sind bei den Einwohnern und Besuchern besonders beliebt und wodurch zeichnen sie sich aus?

Der Bergmannkiez

Der Bergmannkiez in Berlin Kreuzberg ist aus vielerlei Hinsicht sehr interessant. Er liegt im Süden des Bezirks und wird von den Friedhöfen an der Bergmannstraße, der Gneisenaustraße, der Fidicinistraße und dem Mehringdamm begrenzt. Der Kiez wurde nach der Bergmannstraße benannt, deren Namen ursprünglich von Marie Luise Bergmann stammt. Sie war eine Großgrundbesitzerin, der lange Zeit eine Mehrzahl der Grundstücke in diesem Bereich der Stadt gehörten.

Die Wohnhäuser stammen zu einem Großteil aus einer längst vergangenen Zeit. Sie wurden Ende des 19. Jahrhunderts erbaut und Ende des 20. Jahrhunderts aufwendig saniert. Die Straßen bestehen zum Teil aus Kopfsteinpflaster und die historischen Gaslaternen werden von Besuchern und Einwohnern gleichermaßen bestaunt. Die Bewohner des Kiezes haben es sich zur Aufgabe gemacht, ihre Balkone an den Stuckfassaden zu dekorieren und hübsch zu bepflanzen. Am Wochenende kann man im Bergmannkiez über einen der Wochen- und Flohmärkte flanieren. Freunde treffen sich in Cafés und erzählen sich die neuesten Geschehnisse der letzten Woche. In diesem Viertel Kreuzbergs kann man in der riesigen Marheineke-Markthalle kulinarische Spezialitäten und andere Lebensmittel kaufen. Auf dem Chamissoplatz befindet sich außerdem ein Ökomarkt, der jede Woche zahlreiche Besucher anlockt.

Der Graefekiez

Wer die Kieze in Berlin Kreuzberg näher kennenlernen möchte, der kommt an dem Graefekiez unmöglich vorbei. Die Touristen lieben das Viertel für seinen typischen Berliner Charme. Die Bewohner schätzen das bunte Leben, das von Kunst, Musik und Multikulturalität geprägt ist.

Der Graefekiez befindet sich zwischen der Hasenheide, dem Urbankrankenhaus, dem Landwehrkanal und dem Kottbusser Damm. Die Erschließung dieses Gebiets erfolgte in den 1860er Jahren und ein Großteil der ursprünglichen Gebäude stammt aus dem späten 19. Jahrhundert. Die historischen Bauten wurden mittlerweile grundsaniert und an den heutigen Wohnstandard angepasst. Geblieben sind die hohen, stuckverzierten Decken, die Holzböden und die hübschen Balkone, die mit den Fassaden verschmelzen. Der Graefekiez wurde nach der Graefestraße benannt, die ihren Namen wiederum von dem Augenarzt Albrecht von Graefe erhielt. Die Infrastruktur in diesem Teil Berlins zeichnet sich durch ihre Vielfalt aus. Hier gibt es Werkstätten, Büros, kleine Geschäfte und Arztpraxen, ebenso wie Wochenmärkte, Schulen, Kindergärten und Spielplätze. Das perfekte Umfeld für junge Familien, die im Stadtzentrum Berlins wohnen wollen. Der Graefekiez macht deutlich, warum Berlin Kreuzberg ein so beliebtes Viertel ist.

Der Wrangelkiez

Auch der Wrangelkiez fällt durch seine bunten Farben und seine alternative Szene auf. Der Kiez war lange Zeit eine eher einfache Wohngegend im Zentrum der deutschen Hauptstadt. Doch die Entwicklung, die dieses Viertel in den letzten Jahren durchlebt hat, ist nicht zu übersehen. Die Gebäude stammen zu einem großen Teil noch aus der Gründerzeit. In den Hinterhöfen haben sich die Bewohner kleine Gärten angelegt. Insgesamt ist auffällig, wie grün dieser Kiez in Berlin Kreuzberg ist. Warum es so viele Menschen in den Wrangelkiez zieht und wie sich der Immobilienmarkt in diesem Teil Kreuzbergs gestaltet, können Sie in unserem ausführlichen Beitrag rund um Immobilien im Wrangelkiez nachlesen.

wrangelkiez

Die Milieuschutzgebiete in Kreuzberg auf einen Blick

Berlin Kreuzberg unterliegt, wie andere Bezirke Berlins auch, zu einem weiten Teil dem Milieuschutz. Über 50 Prozent des Stadtteils werden als Milieuschutzgebiete definiert. Diese sind in sechs Bereiche unterteilt und prägen die Entwicklung des Stadtbilds maßgeblich.

Inwiefern sich der Milieuschutz auf die Immobilien in einem Bezirk auswirken und worauf Käufer, Verkäufer und Mieter in den sogenannten Milieuschutzgebieten achten müssen, erfahren Sie in unserem ausführlichen Magazinbeitrag zu diesem interessanten Thema.

Fazit

Kreuzberg liegt im Südosten des Stadtzentrums Berlins und wurde im Laufe der Reform 2011 gemeinsam mit Friedrichshain zu einem Bezirk zusammengefasst. Der Stadtteil wurde bis vor einigen Jahrzehnten von der Alternativbewegung geprägt, was sich heute auch noch im Lebensgefühl widerspiegelt, das dieses Viertel vermittelt. Junge Familien zieht es nach Kreuzberg, weil der Stadtteil von Kindergärten über Schulen, Ärzte und Parkanlagen alles zu bieten hat, was Kinder beim Heranwachsen benötigen. Gleichzeitig können sich die Eltern in einer der zahlreichen Bars mit ihren Freunden treffen und die vergangene Woche Revue passieren lassen.

Wie beliebt der Bezirk ist, lässt sich auch am Immobilienmarkt erkennen. Die Preise sind in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. Wohnungen und Häuser liegen im Durchschnitt über dem Kaufpreis, der auf der Ebene gesamt Berlins gilt. Die Mietwohnungen wurden in den vergangenen Jahren aufwendig renoviert und grundsaniert, sodass die Gebäude, die zu einem großen Teil noch aus der Gründerzeit stammen, heute wieder im alten Glanz erstrahlen.

Im zweiten Teil unserer Reihe rund um den Immobilienmarkt in Kreuzberg widmen wir uns dem Lebensgefühl, das dieser Bezirk seinen Bewohner vermittelt. Wie die Kreuzberger wählen, wie viele Ärzte und Schulen ihnen zur Verfügung stehen und wie sie ihre Freizeit verbringen, sind nur einige der vielen Fragen, die wir in diesem Zusammenhang beantworten.

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