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Berlin-Lichtenberg: Immobilie kaufen, verkaufen, mieten – Eigentumswohnungen & Häuser im Überblick

Inhaltsverzeichnis

Lichtenberg liegt im Osten der deutschen Hauptstadt und erscheint seit einigen Jahren immer häufiger auf dem Radar. Vor allem Studierende, Familien und kreative Künstler zieht es in diesen Stadtteil, in dem sich verschiedene architektonische Stile treffen. In Lichtenberg steht das alltägliche Miteinander der Einwohner:innen an erster Stelle. Wer feiern gehen möchte, der findet im nahegelegenen Rummelsburg angesagte Clubs und Diskotheken. Ebenfalls ganz in der Nähe liegt Friedrichshain mit seinen schicken Cafés und seinen unverwechselbaren Kiezen. 

In diesem Artikel erfahren Sie, weshalb Lichtenberg immer beliebter wird, wo Sie bezahlbaren Wohnraum finden und wie sich dieser hübsche Stadtteil aufteilt. Dabei gehen wir auf die einzelnen Gebiete des Bezirks ein und analysieren den Immobilienmarkt sowohl für Mietobjekte als auch für Eigentumswohnungen.

Immobilie in Lichtenberg kaufen oder verkaufen

Die Veränderungen in Berlin und Umgebung können unmöglich übersehen werden. Bis vor einigen Jahrzehnten befanden sich zahlreiche Bezirke der deutschen Hauptstadt unter dem Radar. Sie waren heruntergekommen und galten als typische Arbeiterviertel. 

Doch in den letzten Jahren hat sich Berlin deutlich verändert. Die Stadt ist zum europäischen Zentrum für Kreativität, Künstler und Startups geworden. Es sind zahlreiche neue Unternehmen aufgebaut worden und immer mehr gut betuchte Menschen zieht es nach Berlin. Es kann nicht abgestritten werden, dass sich die deutsche Hauptstadt bereits seit einigen Jahren in einem Dilemma befindet: der Wohnraum wird immer knapper. Die Immobilienpreise steigen sowohl für Kaufimmobilien als auch für Mietobjekte. Doch trotz der hohen Preise bleibt Berlin ein sehr guter Markt für Investoren. Lichtenberg ist hier keine Ausnahme. Der Bezirk hat ein ganz besonderes Flair und vereint die beliebtesten Eigenschaften der Stadt. Die Einwohner:innen schätzen die wohnliche Gegend sehr. In Lichtenberg treffen wunderschöne Altbauten auf hochwertige, luxuriöse Neubauprojekte. Wie angesagt der Stadtteil ist, wird auch bei der Betrachtung der Preise deutlich. Wir erklären Ihnen, worauf Sie sich als Verkäufer:in oder Käufer:in einstellen müssen, welche Preise am Immobilienmarkt zu erwarten sind und wie Sie das passende Objekt finden.

Kaufpreisentwicklung für Immobilien in Lichtenberg

Berlin erlebt einen Immobilien-Boom. Ein Ende ist noch lange nicht in Sicht, denn die Preise steigen seit mehreren Jahren bereits stetig an. Zu beobachten ist dies beim Preisindex. In den vergangenen 12 Monaten sind die Preise um 15 Prozent gestiegen und liegen damit 3 Prozentpunkte über dem durchschnittlichen Anstieg Berlins. Insgesamt liegen die Preise im direkten Vergleich zu ganz Berlin jedoch etwas unter dem Durchschnitt. Der Preis liegt im zweiten Quartal des Jahres 2022 bei knapp über 4.000 €/m2 und somit unter dem Berliner Durchschnittspreis von knapp 5.000 €/m2. 

Im zweiten Quartal 2022 wurde in Lichtenberg die günstigste Immobilie zu einem Preis von 4.000 €/m2 angeboten, während die teuerste Immobilie zu einem Preis von 7.150 €/m2 verkauft werden sollte.

Wie sich die Preise bei Kauf- und Mietobjekten unterscheiden und welche Entwicklung zu beobachten ist, erfahren Sie im Folgenden.

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Was kostet eine Eigentumswohnung in Lichtenberg?

Die Durchschnittspreise für Immobilien in Berlin-Lichtenberg können nicht genau genannt werden. Es liegen keine staatlichen Angaben vor, auf die man sich an dieser Stelle stützen könnte. Deshalb müssen wir uns auf die Informationen verschiedener Immobilien-Plattformen verlassen. 

Eine unserer wichtigsten Quellen nennt einen durchschnittlichen Kaufpreis von 4.550 €/m2 für das zweite Quartal des Jahres 2022. Eine andere Plattform berechnet einen Durchschnittspreis von 4.117 €/m2 für Eigentumswohnungen im zweiten Quartal des Jahres 2022.

Daraus ergibt sich ein zu erwartender Wert zwischen 4.000 €/m2 und 4.600 €/m2. Die Preise variieren stark, weshalb wir an dieser Stelle dazu raten, stets konkrete Objekte zu analysieren und preislich einzuordnen. Hinzu kommt, dass sich die Preise von Bestandswohnungen deutlich von Neubauten abheben. Neubauobjekte sind in der Regel deutlich teurer als sanierte Altbauwohnungen. Die verwendeten Materialien sind hochwertig und bei einer Neubauwohnung ist sehr viel später mit kostspieligen Renovierungs- oder Sanierungsarbeiten zu rechnen.

Was kostet ein Haus in Lichtenberg?

Die durchschnittlichen Hauspreise in Lichtenberg liegen über den Kaufpreisen für Wohnungen. Es handelt sich in den meisten Fällen um wunderschöne und exklusive Altbauobjekte, die sich mit ihren verzierten Fassaden von anderen Wohnhäusern und Mietanlagen abheben. Wer in Lichtenberg ein Haus kaufen möchte, der muss sehr gute Kontakte und einen ausgezeichneten Immobilienmakler haben. Diese Objekte sind rar und es dauert mitunter, bis das passende Haus gefunden ist. 

Die durchschnittlichen Kaufpreise befinden sich in einem Rahmen zwischen 5.000 €/m2 und 5.500 €/m2.

Wie auch bei Wohnungen muss unbedingt jedes Objekt einzeln analysiert und bewertet werden.

Die Mietpreisentwicklung in Lichtenberg

Die hohe Nachfrage nach Immobilien wirkt sich auch auf die Mietpreise in Berlin-Lichtenberg aus. Sowohl bei Häusern als auch bei Wohnungen kann ein Preisanstieg beobachtet werden. Der Anstieg beträgt in Berlin-Lichtenberg im Durchschnitt 9 Prozent. Dies ist erheblich, liegt aber trotzdem deutlich unter dem durchschnittlichen Mietpreisanstieg auf Berliner Ebene, der bei 21 Prozent liegt. Beobachtet wurde für diese Analyse ein Zeitraum von 12 Monaten.

Wie hoch ist die Miete für eine Wohnung in Lichtenberg?

Wie auch bereits bei den Kaufpreisen, gibt es keine offiziellen Angaben zum Durchschnittspreis der Mieten im Bezirk Berlin-Lichtenberg. Wir beziehen uns an dieser Stelle deshalb auf verlässliche Quellen. Die teuerste Immobilie wurde im zweiten Quartal des Jahres 2022 im Lindenhof in Lichtenberg vermietet für einen Preis von 22,80 €/m2. Das günstigste Angebot befand sich in der Albert-Hößler-Straße und wurde für einen Preis von 5,30 €/m2 vermietet.

Der durchschnittliche Mietpreis liegt für Wohnungen in Lichtenberg im dritten Quartal 2022 bei einem Preis von 10,27 €/m2, was einem Preisanstieg von 4 Prozent gegenüber dem dritten Quartal 2021 entspricht. Der größte Preisanstieg fand zwischen den Jahren 2020 und 2022 statt. Insgesamt kann man vom vierten Quartal 2018 bis zum dritten Quartal 2022 einen Preisanstieg von 17 Prozent beobachten. Die teuersten Immobilien wurden für einen Preis von 19,47 €/m2 vermietet, während die günstigsten Angebote einen Mietpreis von 8,91 €/m2 besaßen. Die Preise beziehen sich jeweils auf die Kaltmiete einer Immobilie.

Wie hoch ist die Miete für ein Haus in Lichtenberg?

Die Mietpreise für Häuser liegen im Bezirk Berlin-Lichtenberg zurzeit bei 14,13 €/m2. Dies entspricht einem Preisanstieg von 10 Prozent innerhalb der letzten 12 Monate.

Im dritten Quartal des Jahres 2022 befanden sich die günstigsten Mietshäuser in Lichtenberg in einem Preissegment von 12,86 €/m2, während die teuersten Objekte zu einem Preis von 19,95 €/m2 vermietet wurden.

Die Ortsteile und Ortslagen des Bezirks Lichtenberg

Bis vor einigen Jahren galt der Bezirk Berlin-Lichtenberg, der im Osten der deutschen Hauptstadt liegt, als schmuddeliger Teil Berlins. Doch daran hat sich in der letzten Zeit sehr viel geändert. Es werden vermehrt neue Gebäude errichtet und Wohnraum für junge Familien geschaffen. Der Bezirk grenzt im Nordwesten an Pankow, im Norden an Brandenburg, im Osten an Marzahn-Hellersdorf, im Süden an Treptow-Köpenick und im Westen an Friedrichshain-Kreuzberg. Die Bewohner:innen schätzen die Nähe zum Zentrum der Stadt. Der Bezirk ist ausgesprochen gut an die öffentlichen Verkehrsnetze angeschlossen und somit überaus zentral. Gleichzeitig gibt es ruhige Wohngegenden, in denen sich junge Familien wohlfühlen und in denen Kinder ungestört aufwachsen können. 

Der Bezirk Berlin-Lichtenberg setzt sich aus insgesamt 10 Ortsteilen zusammen: 

  • Wartenberg
  • Falkenberg
  • Malchow
  • Neu-Hohenschönhausen
  • Alt-Hohenschönhausen
  • Fennpfuhl
  • Lichtenberg
  • Rummelsburg
  • Friedrichsfelde
  • Karlshorst

Wodurch sich jeder einzelne dieser Ortsteile auszeichnet und welche Besonderheiten man bei der Wohnungssuche beachten muss, erfahren Sie nun:

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Ortsteil Lichtenberg

Der Ortsteil Lichtenberg im Zentrum des gleichnamigen Bezirks umschließt den ehemaligen Dorfkern. Hier stößt man beim Schlendern auf Altbauten aus der Gründerzeit. Die verzierten Fassaden sind nicht zu verwechseln und machen deutlich, welch prunkvolle Gebäude um das Jahr 1920 in Berlin errichtet wurden. Am Roedeliusplatz, dem ehemaligen Dorfkern Alt-Lichtenbergs, steht die St. Antonius & St. Shenouda Kirche, die vorher als Glaubenskirche bekannt war. 

Der riesige Komplex des Ministeriums für Staatssicherheit aus Zeiten der DDR ist nicht zu übersehen. Hier hat heute das Finanzamt des Bezirks seinen Sitz. Die Parkaue, der Stadtpark Lichtenbergs, befindet sich westlich der Möllendorffstraße. 

Wer nach Einkaufmöglichkeiten sucht, der wird in den Möllendorffpassagen oder dem Ringcenter II und III fündig. Insgesamt ist die Bebauung in Lichtenberg sehr gemischt. Zwischen den Altbauten aus den 1920er Jahren stehen mehrgeschossige Neubauten. Im Süden des Ortsteils, südlich der Frankfurter Allee, stößt man vor allem auf Plattenbauten aus den 1970er Jahren. Hier befindet sich das damals längste Wohnhaus Berlins, welches insgesamt 350 Meter misst.

Der Ortsteil Fennpfuhl

Der Ortsteil Fennpfuhl ist grün und bunt zugleich. Eines der auffälligsten Gebäude des Stadtteils ist das Gustavo-Hochhaus in der Franz-Jacob-Straße. Die Fassade gehört zu einem sanierten Platten-Hochhaus und ist eines der Wahrzeichen Fennpfuhls. 

Zentral ist vor allem der Anton-Saefkow-Platz. Hier entstanden in den 1970er Jahren unter dem DDR-Regime zahlreiche Plattenhäuser. Man könnte von einer Großsiedlung sprechen, in deren Zentrum sich der Anton-Saefkow-Platz befindet. Doch hier gibt es nicht nur Wohnhäuser, sondern auch ein Kaufhaus, eine Schwimmhalle, eine Sporthalle und zahlreiche Geschäfte. 

Ein weiteres Highlight dieses Ortsteils ist der Anton-Saefkow-Park. Direkt neben ihm liegen der Fennpfuhl, sowie der Fennpfuhlpark. Der Pfuhl ist ein kleines Gewässer, das insgesamt nur anderthalb Meter tief ist. Ein künstlicher Wasserkreislauf sorgt dafür, dass der Pfuhl sich nicht mit Schlamm füllt und das Wasser sauber bleibt. Die Bewohner:innen des Ortsteils genießen die Grünfläche, die knapp zehn Hektar groß ist. Der Park ist von altem und jungem Baumbestand gefüllt, außerdem gibt es kleine Wiesenflächen, die zum Picknicken einladen, sowie Plastiken unterschiedlicher Künstler. Doch damit nicht genug. Der Ortsteil Fennpfuhl verfügt über mehrere Grünanlagen und eine Kleingartenanlage. Letztere liegt ganz im Norden des Stadtteils. Die Gartenanlage grenzt an das Sportforum, welches das Zentrum für Leistungssport in Berlin ist, sowie an den Volkspark Prenzlauer Berg.

Der Ortsteil Rummelsburg

Die wohl beliebteste Wohngegend Rummelsburgs befindet sich am Rummelsburger See. Hier liegt die Wasserstadt Rummelsburg, die sich aus Luxuswohnungen zusammensetzt. Viele von ihnen haben einen Wasserblick und einen Portier. Darüber hinaus gibt es hier Atelierhäuser und Reihenhäuser. Nördlich der Hauptstraße befinden sich kleinere Wohnsiedlungen. Die Häuser stammen aus den 1920er und 1930er Jahren. Neben Geschossbauten sind hier auch Eigenheimsiedlungen zu finden. 

Der S-Bahnhof Nöldnerplatz liegt am Park im Weitlingkiez und verbindet das Stadtviertel mit dem Berliner Stadtzentrum sowie dem Ostkreuz. Der Weitlingkiez ist vor allem für seinen komplexen Schulbau aus den 1930er Jahren bekannt. Er stammt von Max Taut und wird durch eine Skaterbahn und einen Spielplatz ergänzt. Neben ruhigen Wohnblocks, einem Sportstadion und Schulen gibt es hier zahlreiche Wohnkomplexe renommierter Architekten, die heute unter Denkmalschutz stehen. 

Im Nordwesten Rummelsburgs liegt der Kaskelkiez, auch Victoriastadt genannt. Hier befindet sich ein Wohngebiet aus der Gründerzeit. Zahlreiche ursprüngliche Häuser, in deren Hinterhöfen sich Werkstätten und Remisen befinden, konnten erhalten werden. Die Stuckfassaden der Gebäude in der Pfarrstraße verzaubern den gesamten Stadtteil. Das Wohngebiet konnte nach der Wende unter den Ansprüchen des Denkmalschutzes saniert werden und zieht heute viele Menschen an, die Berlin einmal von seiner ursprünglichen Seite kennenlernen wollen.

Der Ortsteil Falkenberg

Falkenberg ist vor allem für seinen alten Dorfkern, sein Tierheim und die wunderschöne Natur bekannt. Hier trifft alt auf neu, denn während im modernsten Tierheim Europas bereits Filme gedreht wurden, steht im ehemaligen Dorfkern die einzige noch erhaltene Dorfkate der deutschen Hauptstadt. Das Naturschutzgebiet Falkenberger Rieselfelder war bis vor einigen Jahrzehnten eine landwirtschaftliche Nutzfläche. Heute grasen hier besondere Pferde- und Rinderrassen friedlich im hohen Gras. Wer das Naturschutzgebiet besucht, der kann Wachteln, Graugänse, Kiebitze, Molche, Kröten und Frösche in der freien Natur beobachten. Am Gehrensee befindet sich der ehemalige Dorfkern mit seinen Landarbeiterhäusern und seiner Lehmkate. Gleich daneben befinden sich Einfamilienhäuser, die Eigenheimsiedlung in den Falkenberger Auen, sowie eine Wohnsiedlung aus den 1930er Jahren. Die öffentliche Parkanlage Gutspark Falkenberg wurde einst von der Mutter der Humboldt Brüder gekauft und gehörte der Familie noch bis ins 20. Jahrhundert hinein. Nachdem der barocke Gutspark viele Jahre über verwilderte, wurde er vor kurzem rekonstruiert und gilt nun als beliebter Ausflugsort am Rande Berlins. 

Insgesamt ist der Ortsteil Falkenberg für seine Ruhe und seine schöne Natur bekannt. Der Ortsteil befindet sich am nördlichen Rand Berlins und grenzt an Brandenburg.

Der Ortsteil Karlshorst

Karlshorst ist neben seiner Trabrennbahn auch noch für seine Villen bekannt. Der Ortsteil wurde deshalb früher häufig als das Dahlem Ostberlins bezeichnet. Heute zieht es immer mehr Menschen in den schönen Stadtteil. Das wundert nicht, denn es gibt unter anderem Wohnsiedlungen aus den 1920er und 1930er Jahren, Gründerzeitvillen, Eigenheimgebiete und große Mietshäuser. In den vergangenen Jahren wurden die meisten der Immobilien renoviert und saniert, sodass sie nun in neuem Glanz erstrahlen. 

Der Ortsteil wird durch die S-Bahn S3 in Norden und Süden unterteilt. Nördlich der S-Bahnlinie gibt es vor allem Villen und Einfamilienhäuser aus der Gründerzeit. Im Süden dominieren hingegen die Neubauprojekte, wie beispielsweise der Carlsgarten an der Trabrennbahn Karlshorst. In der Waldsiedlung Wuhlheide befindet sich rund um den Hegemeisterweg die Reihenhaussiedlung aus den 1920er Jahren, die heute unter Denkmalschutz steht. Die Ein- und Mehrfamilienhäuser verfügen über Gärten und Stallungen, in denen Kleintiere gehalten werden können. Besonders auffällig sind die Häuser, die in bunten Farben erstrahlen. Während die Fassaden der Häuser Weinrot, Hellgrau oder Ocker gestrichen sind, bergen die Läden und Türen in Blau und Grün einen tollen Kontrast. Die Straßen sind schmal und von Bäumen gesäumt.

Der Ortsteil Alt-Hohenschönhausen

Dieser Ortsteil setzt sich aus den unterschiedlichsten Immobilien zusammen. Hier gibt es Villen am See, ebenso wie Siedlungs- und Plattenbauten. Die Villen stammen hauptsächlich aus der Gründerzeit, während die Plattenbauten in den 1970er Jahren hinzukamen. Es handelte sich um ein riesiges Wohnprojekt mit über 8.000 Wohnungen, in denen Platz für etwa 25.000 Menschen geschaffen wurde. 

Die Plattenbauten stehen in einem harten Kontrast zu dem ursprünglichen Dorfkern, sowie dem Schloss Hohenschönhausen. Es wurde zwar geplant, das romantische Dorf gekonnt in die wachsende Großstadt zu integrieren, dieses Vorhaben konnte jedoch nicht wirklich harmonisch umgesetzt werden. Die stark befahrene Hauptstraße kann nur schwer mit der Taborkirche und den erhaltenen Gutshäusern in Einklang gebracht werden. 

Am Orankesee befindet sich das Villenviertel, das früher auch als Wannsee des Nordens bezeichnet wurde. Die ersten Häuser wurden hier in den 1890er Jahren erbaut. Heute wird der See vor allem von Doppelhäusern und Reihenhäusern gesäumt, die ein hohes Maß an Luxus versprühen. 

Das Märkische Viertel gehört zu den bekanntesten Teilen Art-Hohenschönhausens. Zentral gelegen ist der Strausberger Platz. Die Mietskasernen, die aus dem frühen 20. Jahrhundert stammen, gruppieren sich rund um diesen Platz. Zahlreiche Gebäude, wie beispielsweise der 1933 im Bauhausstil entstandene Gertrudenhof, stehen heute unter Denkmalschutz und wurden aufwendig saniert.

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Der Ortsteil Neu-Hohenschönhausen

Das Stadtbild Neu-Hohenschönhausens wird von Plattenbauten aus den 1980er Jahren und großen Grünflächen geprägt. Bis vor einigen Jahrzehnten galt dieser Teil der deutschen Hauptstadt als Gemüsegarten Berlins. Und bis heute fallen einem die Grünanlagen, wie der Malchower Auenpark und die Barnimer Parklandschaft sofort ins Auge. Rund um den Ortsteil gibt es Kleingartenanlagen, die von den Bewohner:innen der Metropole nur zu gern genutzt werden. 

Im Südosten des Ortsteils befindet sich das Landschaftsschutzgebiet Falkenberger Krugwiesen. Der Faule See ist malerisch schön und bildet das Zentrum der Grünfläche, die insgesamt etwa 42 Hektar groß ist. Hier leben Vögel und andere Kleintiere. 

Die Falkenberger Chaussee, sowie die S75 teilen Neu-Hohenschönhausen in vier Viertel. Alle Viertel des Stadtteils werden vor allem durch neue Plattenbauten geprägt, die vor rund 40 Jahren gebaut und mittlerweile renoviert wurden.

Der Ortsteil Malchow

In Malchow ist bis heute auf jeden Fall der ursprüngliche Dorfcharakter erhalten geblieben. Der Ortsteil ist der einwohnermäßig kleinste der deutschen Hauptstadt. Das Flair wird zwar durch die B2 deutlich gestört, die mitten durch den Ortsteil fährt. Trotzdem konnten Kriegsschäden und Neubauobjekte dem hübschen Stadtteil nichts anhaben. Der Malchower See, mit seinem alten Baumbestand, seinen weitläufigen Grünflächen und seinem stattlichen Herrenhaus, ist ein beliebtes Naherholungsgebiet bei den Berliner Einwohner:innen. 

In Malchow stehen noch einige Gutsarbeitshäuser, die aus dem 19. Jahrhundert stammen. Zu einem Großteil wurden die Gebäude in den 1930er Jahren gebaut. Hier gibt es zahlreiche Eigentums- und Mietwohnungen.

Der Ortsteil Wartenberg

Der Stadtteil hat sich in den vergangenen Jahren deutlich gewandelt und konnte sich dabei trotzdem einen kleinen Hauch seines Dorfcharmes beibehalten. Neben Einfamilienhäusern und Mehrfamilienhäusern stehen hier vor allem Bauernhäuser aus längst vergessenen Zeiten. Im Süden des Ortsteils gibt es einen alten Gutshof, der aufwendig saniert wurde. Er steht unter Denkmalschutz und befindet sich in der Nähe eines hübschen, von Kastanien und Rotdornbäumen gesäumten Platzes. Zu Zeiten der DDR befand sich hier der Standort der Ingenieurschule. Doch die letzten 30 Jahre haben deutliche Veränderungen mit sich gebracht. Der Wohnpark überrascht durch seinen geringen Verkehr. Hier befinden sich Doppelhäuser, Reihenhäuser und Einfamilienhäuser. Der Ortsteil ist mit privaten Fahrzeugen gut zu erreichen, von den öffentlichen Verkehrsmitteln jedoch relativ abgeschnitten.

Der Ortsteil Friedrichsfelde

Auch Friedrichsfelde besitzt noch einen alten Dorfkern, der deutlich zu erkennen ist. Neben dem Inspektorenhaus gibt es eine alte Dorfkirche, die an lange vergessene Zeiten erinnert. Die Knabenschule wurde rekonstruiert und es gibt mehrere Bauernhäuser sowie Mietshäuser aus dem Ende des 19. Jahrhunderts. 

Doch neben dem Dorfkern hat Friedrichsfelde noch sehr viel mehr zu bieten. Besonders beliebt sind das Schloss Friedrichsfelde und der Tierpark. Letzterer gilt als der größte Landschaftstierpark in Europa und beheimatet insgesamt mehr als 9.000 Tiere. Der zoologische Garten ist eines der beliebtesten Ausflugsziele Berlins. Mitten im Park steht das Schloss Friedrichsfelde. Es wurde im Jahr 1685 fertiggestellt und wird heute als Veranstaltungsort oder Museum genutzt. 

Im Norden und im Süden des Ortsteils stößt man vor allem auf Plattenbauten. Im Norden ist dies das Wohngebiet rund um die Kowalkestraße, die Charlottenstraße und den Rosenfelder Ring. Hier stehen sechsgeschossige und fünfgeschossige Wohngebäude. Darüber hinaus befinden sich im Norden Friedrichsfeldes zahlreiche Gewerbeflächen und Bürogebäude. Insgesamt bestehen jedoch drei Viertel der Fläche aus Grünanlagen. 

Im Süden des Ortsteils befinden sich die ersten Plattenbauten Deutschlands. Sie stammen aus den frühen 1920er Jahren und wurden mittlerweile renoviert. Hinzu kamen Hinterhöfe und kleine Parks, damit der gesamte Stadtteil grüner wirkt. Die Wohngebäude, die bis zu drei Stockwerke hoch sind, liegen allesamt um kleine Innenhöfe, die gemeinschaftlich genutzt werden.

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Die Milieuschutzgebiete im Bezirk Lichtenberg auf einen Blick

Lichtenberg galt bis vor einigen Jahrzehnten als einfaches Arbeiterviertel. In der letzten Zeit hat sich jedoch einiges verändert. Die meisten Altbauten mit ihren prächtigen Fassaden wurden mittlerweile aufwendig saniert, wodurch ihr Preis stark anstieg. Die Politiker Berlins wollen den Veränderungen in der sozialen Zusammensetzung von Stadtvierteln entgegenwirken und ernennen deshalb immer mehr Kieze und Straßen zu Milieuschutzgebieten. Der Bezirk Berlin-Lichtenberg besitzt die Milieuschutzgebiete Fanningerstraße, Weitlingstraße und Kaskelkiez.

Zusammenfassung

Es kann nicht geleugnet werden, dass die Immobilienpreise in ganz Berlin in den vergangenen Jahren stark gestiegen sind. Der Bezirk Berlin-Lichtenberg bildete lange Zeit ein Schlusslicht, hat in der letzten Zeit jedoch einen großen Sprung gemacht. Der Bezirk wird bei Bewohner:innen und Investor:innen immer beliebter. Bei einem direkten Vergleich der Durchschnittspreise fällt auf, dass sich Lichtenberg unter dem Berliner Immobilienspiegel befindet. Der Bezirk wird in den kommenden Jahren noch ausgebaut, wobei neue Wohnsiedlungen entstehen. 

Einwohner:innen schätzen den Bezirk sehr, da er sich ausgezeichnet für junge Familien mit Kindern eignet. Weitläufige Grünflächen, Parks, der Tierpark und die Naturschutzgebiete laden dazu ein, erkundet zu werden. 

Wenn Sie erfahren möchten, wie sich die demographische Lage des Bezirks zusammensetzt, ob es ausreichend Bildungseinrichtungen und Ärzte gibt und welches kulturelle, sowie kulinarische Programm Berlin-Lichtenberg anbietet, sollten Sie unbedingt die Fortsetzung dieses Artikels lesen.

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