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Immobilienpreise & Corona: Effekte, Trends & Prognose 2021

Die Corona-Pandemie hat nicht nur Auswirkungen auf das alltägliche Leben und auf die Arbeitswelt der Menschen. Auch der Effekt auf die Wirtschaft ist enorm. So gibt es Branchen, die über einen Zeitraum von vielen Monaten keine Umsätze erwirtschaften konnten. Dazu gehören unter anderem die Gastronomie und die gesamte Veranstaltungsbranche. Auch auf die Preise hat sich Corona ausgewirkt. Dies betrifft nicht nur die Verbraucherpreise, sondern auch die Preise für Immobilien. Diese sind in den letzten anderthalb Jahren deutlich angestiegen. Betroffen sind vor allem größere Städte und strukturstarke Regionen. Aber auch auf dem Land ist ein deutlicher Preisanstieg zu beobachten. Die Einwirkung auf die Immobilienpreise ist sehr unterschiedlich. Hier kommt es auf die Art der Immobilie, auf die Lage und auf die Region an, in der sich die Immobilie befindet.

Welche Effekte der Corona-Pandemie kann man bisher bei den Immobilienpreisen sehen?

Viele Käufer und Verkäufer von Immobilien haben den Eindruck, dass die Immobilienpreise trotz Corona steigen. Dabei haben Experten festgestellt, dass die Effekte der Corona-Krise sehr unterschiedlich sind. So sind sie vom Nutzungszweck der Immobilie abhängig. Hier spielt es eine Rolle, ob es sich um eine Wohn-, eine Gewerbe- oder eine Ferienimmobilie handelt. Ein dramatischer Absturz des Preisniveaus ist nicht eingetreten. Es gab Vorhersagen, die einen Einbruch des Immobilienmarktes vorausgesagt haben. Dies hat sich aber bislang nicht bewahrheitet.

Nachfrage nach Immobilien steigt an

Ein Jahr nach dem Beginn der Corona-Krise ist weniger ein Einbruch als ein Anstieg der Nachfrage bei den Immobilienpreisen zu verzeichnen. Dies ist unter anderem darauf zurückzuführen, dass der Staat Transferleistungen an die Branchen zahlt, die von der Pandemie im Besonderen betroffen sind. Zu diesen Transferleistungen zählt unter anderem das Kurzarbeitergeld. Betroffene Branchen haben außerdem Soforthilfen bekommen, um die finanziellen Lasten der Pandemie abzufedern.

Immobilien sind krisen- und inflationssicher

Immobilien gehören zu den Geldanlagen, die krisen- und inflationssicher sind. Dies mag einer der Gründe sein, aus denen die Nachfrage nach Immobilien seit dem Beginn der Corona-Pandemie gestiegen ist. Nicht jeder hatte durch die Corona-Pandemie finanzielle Einbußen. Wer während der Krise arbeiten konnte, hatte nicht so viele Möglichkeiten, das Geld auszugeben. So wuchs im letzten Jahr das Sparguthaben an. Sparer suchen nach Alternativen zu den klassischen Sparanlagen, weil diese keine wirkliche Rendite mehr versprechen. Aktien gelten nur bedingt als sichere Anlage. Auch Lebensversicherungen gelten aufgrund der niedrigen Zinsen nicht mehr als wirklich lukrativ. Der Wunsch, in eine Immobilie zu finanzieren, kann mit dieser Entwicklung in Verbindung gebracht werden. Dies könnte die steigende Nachfrage erklären.

Niedriges Niveau bei den Bauzinsen

Baudarlehen haben seit Jahren ein sehr niedriges Zinsniveau. Dies ist auf die Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank zurückzuführen. Diese wirken sich nicht nur auf die Sparguthaben aus. Auch die Bauzinsen haben dem Druck nachgegeben. Sie befinden sich auf einem historischen Tief. Experten gehen davon aus, dass sich an dem niedrigen Zinsniveau in den kommenden Jahren nichts ändert. Die Corona-Pandemie sollte auf die Bauzinsen mittelfristig keine Auswirkungen haben. Genaue Prognosen sind jedoch schwierig. Es kann sein, dass es in einigen Bereichen mittel- oder langfristig zu Einbrüchen kommt. Diese könnten sich auf einzelne Regionen oder auf bestimmte Wirtschaftsbereiche konzentrieren. In der Folge wäre die Liquidität der Kunden geringer, was sich auf die Zahlungsbereitschaft der Kunden auswirken könnte. In der Folge sind Auswirkungen auf den Immobilienmarkt möglich.

Wohnimmobilien: Die Entwicklung der Immobilienpreise für Einfamilienhäuser und Co. durch Corona

Lässt Corona die Immobilienpreise steigen oder haben die höheren Preise in einigen Regionen andere Gründe? Zunächst gilt es herauszufinden, ob die Immobilienpreise seit dem Beginn der Corona-Pandemie überhaupt gestiegen sind: Seit dem Beginn des Jahres 2021 sind die Preise für Wohnimmobilien stabil. In einigen Regionen, besonders in größeren Städten und in strukturstarken Gebieten, ist ein Anstieg der Immobilienpreise zu verzeichnen. Auf der anderen Seite ist die Nachfrage während des Lockdowns gesunken. Doch dieses geringere Interesse gleicht sich jetzt wieder aus: Mittlerweile ist die Nachfrage nach Immobilien wieder gestiegen. Die Nachfrage übersteigt das Interesse von Immobilienkäufern vor der Pandemie.

Immobilienpreise sind gestiegen

Die stärkere Nachfrage nach Immobilien im Vergleich zu der Zeit des Lockdowns hat einen Anstieg von Preisen zur Folge. Experten sprechen von einem Wert, der 7,8 Prozent umfasst. Der Vergleich erfolgt mit Preisen aus 2019, also aus der Zeit vor dem Lockdown. Einen weiteren Preisanstieg verzeichneten die Immobilien in den ersten neun Monaten des Jahres 2020. Hier beträgt der Preisanstieg im Vergleich zum Jahre 2019 etwa 5,8 Prozent.

Nachfrage nach Immobilien in der Nähe größerer Städte

Die Nachfrage nach Wohnimmobilien ist regional sehr unterschiedlich. Seit dem Beginn der Corona-Pandemie ist die Nachfrage nach Immobilien vor allem im Umland größerer Städte gestiegen. Die Begriffe „Wohnen im Grünen“ und „Suburbanisierung“ sind in diesem Zusammenhang bekannt geworden. Darüber hinaus haben Häuser und Wohnung an Bedeutung gewonnen, die sich für das Homeoffice eignen. Es ist anzunehmen, dass das Homeoffice auch nach dem Ende der Pandemie eine höhere Bedeutung haben wird als in den vergangenen Jahren. Viele Beschäftigte werden zumindest teilweise von zu Hause arbeiten. Wohnungen und Häuser, die dies ermöglichen, sind mit hoher Wahrscheinlichkeit künftig sehr gefragt. Eine abschließende Aussage kann darüber derzeit aber nicht getroffen werden. Derzeit sind die Immobilienpreise in den Städten und in den Randlagen stabil. Die Prognose, dass die Immobilienblase platzen könnte, ist bislang nicht eingetreten.

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Gewerbeimmobilien: So sieht der Immobilienmarkt im Gewerbe durch Corona aus

Der Markt der Gewerbeimmobilien unterscheidet sich in einigen Bereichen von dem Wohnimmobilienmarkt. Somit erfolgt eine Bewertung der Immobilienpreise auf dem Immobilienmarkt für das Gewerbe getrennt vom Wohnungsmarkt. Auch hier stellt sich die Frage, wie sich Corona im Jahre 2021 auf die Preise ausgewirkt hat. Gibt es steigende Immobilienpreise oder ist der Markt stabil?

Wenig Bewegung der Preise auf dem Markt für Gewerbeimmobilien

Die Preise für den Kauf von Gewerbeimmobilien gelten derzeit als stabil. In einigen Bereichen ist die Nachfrage, bedingt durch Corona, gesunken. Dies betrifft Immobilien für die Hotellerie, die Gastronomie und den Einzelhandel. Diese Bereiche waren und sind von der Corona-Pandemie in besonderem Maße betroffen, da es monatelange Schließungen gab. Zeitweise gab es auch einen Rückgang der Anmietung von Einzelhandelsflächen. Dieser Bereich hat sich bis zum April des Jahres 2021 wieder stabilisiert. Er liegt auf dem Niveau des Vorjahres. Die Lockerungen der Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie zeigen mit der höheren Nachfrage Wirkung.

Starke Nachfrage nach Immobilien aus dem Bereich Logistik und Industrieimmobilien

Die Bereiche Logistik und E-Commerce haben durch die Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie einen Aufschwung erfahren. Auch Immobilien für die Pharmalogistik und den Lebensmittelhandel sind so gefragt, dass es derzeit nicht für alle Kaufinteressenten ein Angebot gibt. Dies hat zu einem Anstieg der Kauf- und Mietpreise für die Immobilien geführt.

Rückgang der Vermietungen für Büroimmobilien

Der Markt für Büroimmobilien war im Jahre 2020 rückläufig. Auch dies kann auf die Corona-Krise zurückgeführt werden. Viele Unternehmen haben die Arbeit ihrer Beschäftigten in das Homeoffice verlagert. Dafür gab es zeitweise eine Anordnung der Regierung. Unternehmen, die Büroflächen anmieten wollten, haben dies rückgängig gemacht oder auf unbestimmte Zeit verschoben. Hier ist im Vergleich zu der Zeit vor der Pandemie eine Trendwende zu beobachten, denn die Anmietung von Büroflächen hatte vor der Pandemie eine sehr gute Konjunktur. Die Preise für die Anmietung von Büroimmobilien sind stabil, in einigen Städten zeigen sie einen leichten Trend nach oben. Hier ist jedoch zu bemerken, dass der Büroimmobilienmarkt stark von der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung abhängig ist. Ein Aufschwung ist aufgrund des Lockdowns derzeit nicht zu verzeichnen.

Ferienimmobilien: Die Immobilienpreise für Ferienhäuser durch Corona

Die Immobilienpreise für Ferienhäuser sind im Zusammenhang mit Corona stark angestiegen. Viele Kunden suchen für ihren Urlaub eine Unterkunft, die von den touristischen Zentren weiter entfernt ist. So ist es möglich, den Urlaub gemäß den Regeln für die Eindämmung der Pandemie zu verbringen. Nach dem Ende der Maßnahmen lassen sich idyllisch gelegene Feriendomizile gut vermieten. Die Preise sind vor allem in beliebten Urlaubsregionen sehr hoch. Der Anstieg lässt sich auf die Auswirkungen der Pandemie zurückführen. Ein Einbruch der Preise ist nicht zu erwarten. Für viele Interessenten stellen die hohen Preise ein Hindernis dar, sodass Investitionen verschoben oder gar nicht getätigt werden.

Gibt es eine Immobilienblase und droht diese, durch Corona zu platzen?

Ist es zu befürchten, dass sich die Immobilienpreise aufgrund Corona im Jahre 2021 so entwickeln, dass die Blase platzt? Dies wurde zu Beginn der Krise von einigen Experten prognostiziert.

Nachfrage übersteigt das Angebot

Experten sprechen von einer Immobilienblase oder einem Immobiliencrash, wenn das Angebot an Immobilien kleiner ist als die Nachfrage. In der Folge steigen die Preise der auf dem Markt angebotenen Immobilien an. Verkäufer können die hohen Preise verlangen, weil es viele Interessenten gibt. Diese akzeptieren einen höheren Preis, wenn sie dringend ein Objekt kaufen möchten. Diese Entwicklung ist jedoch endlich. Es kommt ein Zeitpunkt, an dem die Preise so überteuert sind, dass die Bereitschaft der Käufer zur Annahme der Konditionen nicht mehr vorhanden ist. Die Folge ist ein Preisverfall. Dies wird als Platzen der Immobilienblase bezeichnet. In dieser Zeit können Immobilienbesitzer nur noch mit Verlust verkaufen.

Hohe Nachfrage durch günstige Finanzierungen

Seit Jahren bieten Banken und Sparkassen für Immobilienfinanzierungen günstige Kredite an. Die Zinssätze sind so niedrig, weil die Europäische Zentralbank auf einen Kurs der Niedrigzinspolitik setzt. Dies hat die Nachfrage nach Immobilien erhöht, in der Folge sind die Preise stark angestiegen. Experten haben eine Immobilienblase befürchtet. Mit dem Beginn der Corona-Krise und den Auswirkungen der Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie wurde ein Platzen der Blase befürchtet. Dies ist jedoch nicht eingetreten. Aus diesem Grund sind sich Experten einig, dass es in Deutschland bislang keine Immobilienblase gibt. Diese wäre durch die Auswirkungen von Corona geplatzt. Allenfalls regional sind einige Entwicklungen zu beobachten, die in die Nähe einer Immobilienblase kommen könnten. Dies ist beispielsweise in Großstädten wie Berlin oder Frankfurt am Main der Fall. Marktwirtschaftlich betrachtet, ist der Immobilienmarkt jedoch gesund. Der Preisanstieg erklärt sich durch das Verhältnis von Angebot und Nachfrage: Diese ist seit dem Beginn der Corona-Krise gestiegen.

Wie werden sich die Immobilienpreise langfristig durch die Corona-Pandemie entwickeln?

Er bleibt die Frage, wie sich die Immobilienpreise nach Corona langfristig entwickeln könnten. Die Krise hat bislang nicht zu einem Preiseinbruch geführt. Eher geht der Trend nach oben, denn die Nachfrage nach Immobilien ist hoch, das Angebot ist begrenzt. Dies führt zu steigenden Preisen. Darüber hinaus herrscht vor allem in größeren Städten ein Mangel an Wohnraum. Ein Anstieg der Zinsen für die Immobilienfinanzierung ist ebenfalls nicht in Sicht, sodass sich mehr Interessenten den Kauf von Eigentum leisten können. Künftig ist davon auszugehen, dass Kaufpreise und Mieten nicht ins Unendliche steigen werden. Vermutlich wachsen sie weniger stark oder flachen langsam ab. Zu einer langfristigen Entwicklung des Markts nach dem Ende der Pandemie kann bislang aber noch keine finale Aussage getroffen werden.

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Fazit

Corona hat die Entwicklung der Immobilienpreise im Jahr 2021 beeinflusst. Dennoch besteht nach der Ansicht von Experten kein Grund, mit einem Kauf oder Verkauf noch einige Zeit zu warten. Da Corona die Immobilienpreise im Jahr 2021 steigen lässt, wirkt sich ein Verkauf sogar positiv aus. Sie bekommen in der Regel einen höheren Betrag, als wenn Sie noch einige Zeit warten. Darüber hinaus schätzen Experten die Marktlage derzeit weitestgehend unverändert ein. Somit ist nicht absehbar, zu welchem Zeitpunkt sich eine Veränderung ergeben könnte. Wirtschaftlich betrachtet, können Sie den Kauf oder Verkauf abwickeln, weil Veränderungen derzeit weder zu beobachten noch abzusehen sind,

Niedriges Zinsniveau bei Immobilienfinanzierung

Wenn Sie sich mit dem Gedanken tragen, eine Immobilie zu kaufen, ist die allgemein verbreitete Unsicherheit gar nicht angebracht. Das Zinsniveau befindet sich seit Jahren auf einem anhaltend niedrigen Niveau. Hintergrund ist die Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank, die sich nicht nur auf die Zinsen für Konsumentenkredite, sondern auch auf Immobilienzinsen auswirkt.

Nachholffekte sind möglich

Nach der Überwindung der Corona-Pandemie könnte es zu sogenannten Nachholeffekten kommen. Damit ist gemeint, dass sich Kunden, die bislang abgewartet haben, für den Kauf einer Immobilie entscheiden. Grundsätzlich ist davon auszugehen, dass der Immobilienmarkt zu seinem ursprünglichen Niveau zurückkehren wird und ohne nennenswerte Einschränkungen weiterläuft.

Höhere Wertschätzung für Immobilien

Zusammenfassend stellen Experten fest, dass es durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie nicht grundsätzlich zu einem Anstieg des Preisniveaus gekommen ist. Vielmehr erfahren Immobilien eine höhere Wertschätzung, als dies vor der Pandemie der Fall war. Ein schönes Zuhause mit einem eigenen Balkon, einem Garten oder einer Terrasse hat durch die Kontaktbeschränkungen und die Aufforderung, zu Hause zu bleiben, einen höheren Stellenwert bekommen. Viele lieb gewordene Aktivitäten sind seit Monaten nicht mehr oder nur eingeschränkt möglich. Somit ist das Zuhause auch für diejenigen, die sonst gern unterwegs waren, neuer Lebensmittelpunkt. Hinzu kommt, dass viele Menschen im Homeoffice arbeiten, was die eigenen Wände ebenso neu bewertet. In der Folge gehen Experten davon aus, dass viele Käufer auch nach der Pandemie bereit sind, mehr für Wohneigentum zu zahlen.

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